Konzepte im Kindergarten

Kindergartenkonzepte

Kindergarten Spiele

Kindergartenkonzepte sind wichtig, um dem Kindergarten einen konzeptionellen Rahmen zu geben. Konzept ist natürlich ein sehr unklarer Begriff. Es kann Konzepte für alles Mögliche geben.

 

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Konzepte im Kindergarten

Unter einem Konzept versteht man die konkrete Planung eines Vorhabens. Im Kindergarten wird in einem Konzept, die bestimmte Zielsetzung und die Mittel, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen, der Einrichtung festgelegt. Das kann für ein Projekt sein, oder die Zielsetzung allgemein, die in dem Kindergarten vorherrscht.

Es gibt unterschiedliche Ansätze für Kindergärten. Beispiele sind Waldkindergärten, spielzeugfreie Kindergärten, Montessori Kindergärten und noch verschiedenes mehr. Unterschiedliche Zielsetzungen ergeben sich aus der speziellen Situation, aus der ein Kindergarten entstanden ist bzw. in der er sich befindet.

Waldkindergärten entstanden aus der Tatsache, dass es viele Kinder gab, aber keine Gebäude in denen sie unterkommen konnten. Also wurde die Idee geboren, Kinder im Wald zu betreuen. Das hat natürlich nicht nur den Vorteil, dass Kinder betreut werden können, sondern noch dazu an der frischen Luft. Kinder bekommen die Gelegenheit viel über die Natur zu lernen.

Seit Ende der 70er Jahre hat sich ein Konzept für Kindergärten etabliert, was sich offene Arbeit nennt. Der Gedanke dahinter ist, Kinder selbst entscheiden zu lassen, was sie wann machen wollen. Die ursprünglichen Gruppen lösten sich auf und aus den einzelnen Gruppenräumen wurden Funktionsräume. Es wurden Ideen entwickelt, die für die Kinder interessant sind. Zum Beispiel gibt es Künstlerwerkstätten, in den die Kinder basten und künstlerisch tätig sein können. Oder Bewegungsräume, in denen die Bewegung im Vordergrund steht. Eine Bücherei kann auch als Funktionsraum der offenen Arbeit genutzt werden.

Weitere Ansätze zur konzeptionellen Arbeit im Kindergarten bieten große Pädagogen wie Maria Montessori und Friedrich Fröbel.

Ein Konzept kann natürlich auch für ein Projekt erstellt werden. Ein Kindergarten möchte zum Beispiel die Außenanlagen erneuern. Der Träger hat aber keinen Etat für neue Spielgeräte. So kann der Kindergarten versuchen, selbst das Geld in verschiedenen Aktionen zu beschaffen. Man kann einen Bazar veranstalten, oder ein Kindergartenfest mit Verkauf von gespendeten Kuchen. Die Planung der Geldbeschaffung wird in einem Konzept festgehalten.

Eine weitere Notwendigkeit ein Konzept zu erstellen, kann ein besonderes pädagogisches Ziel sein. Die Erzieherinnen einer Gruppe möchten erreichen, dass die Kinder weniger streiten. Sie werden sich zusammensetzen und überlegen, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Da vieles nach einer gewissen Zeit in Vergessenheit gerät, ist es sehr sinnvoll ein Konzept zu haben. Dort kann man auch nach einer gewissen Zeit alles nachlesen.

Ein Konzept hat also in vielen Dingen seine Existenzberechtigung.


Dies ist nur eine unvollständige Aufzählung.